Mein Name ist Jumana,
ich bin 48 Jahre alt und lebe seit 27 Jahren in Deutschland. Geboren bin ich aber in Syrien/Daraa.
Mein Vater arbeitete während meiner Kindheit in Ost-Berlin und ich besuchte ihn jeden Sommer mit meiner Mutter und meinen Geschwistern. Da mein Vater wonanders arbeiten musste vergingen 10 Jahre bis ich 1983 wieder nach Ost-Berlin kam.

Zu dieser Zeit arbeitete mein Vater wieder in Berlin und ich war inzwischen 19 Jahre alt. Leider hatte ich die deutsche Sprache verlernt, die ich als Kind so gut beherrschte. Ich konnte gerade mal "Hallo" und "Auf Wiedersehen" sagen.
Meinem Vater gelang es einen Studienplatz für mich an der Freien Universität (FU) West-Berlin zu finden. Allerdings musste ich zuerst das "Studien College" besuchen, dass mit dem deutschen Abitur vergleichbar ist, bevor ich direkt an der FU mit dem Studium anfangen konnte.
Ich lebte also in Ost-Berlin und studierte in West-Berlin. Es war nicht möglich meinen altmodischen Vater zu überreden, mir ein Zimmer in West-Berlin zu mieten, welches in der Nähe der FU lag. Also musste ich zwei Jahre lang - jeweils zwei Stunden - zwischen Ost- und Westberlin hin und her reisen.
Es war eigentlich nicht schwierig mit meinem Ausweis nach West-Berlin zu reisen. Ich brauchte an der Grenze nicht zu lange warten, man ließ mich schnell und einfach passieren. Es war mir aber unangenehm, da manche älteren Menschen, die in den Westen reisen durften, in einer sehr langen Schlange warten mussten. Um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen, kam ich auf die Idee, diesen Leuten mit ihren schweren Taschen, vollgepackt mit Geschenken für ihre Verwandten auf beiden Seiten der Mauer, zu helfen. Damals war ich noch sehr jung, hatte aber bereits erkannt, dass das nicht ewig so bleiben würde, und fragte mich das erste Mal, ob ich mich je zu alt für einen Besuch meiner alten Heimat fühlen würde.
Das Reisen gehörte also in der Vergangenheit zu meinem Leben und ich habe wirklich viel von der Welt gesehen. Viele Jahre lang hatte ich einen gut bezahlten Job, lebte in einer glücklichen Ehe und war zufrieden, mit dem was ich erreicht hatte.
Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich jedoch in den letzten Jahren geändert und es ist jetzt schwieriger geworden eine gute Festanstellung zu finden. Meine Versuche mich beruflich umzuorientieren, schlugen leider fehl. Letztendlich habe ich beschlossen, mich weiterzubilden, um mehr Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu haben.
Deshalb war es auch keine schwierige Entscheidung für mich, ein Praktikum in New Romney Kent/England zu machen. Dies ist ein Teil meines schulischen Programms an einer Schule namens BBQ, an der ich zur Zeit eine Weiterbildungsmaßnahme als Fremdsprachen-Korrespondentin mache. Dankenswerter Weise wird dieses Programm von der europäischen Union finanziert.
Ich war im Internet auf der Suche nach einem Praktikumsplatz und fand schnell Internship-UK. Ich kam nach New Romney um meine englischen Sprachkenntnisse zu verbessern und mich auf die bevorstehende Prüfung, die im Januar nächsten Jahres bei der IHK-Berlin stattfinden soll, vorzubereiten.

Jetzt bin ich mittlerweile die fünfte Woche hier in New Romney und denke schon jetzt über den Tag der Abreise nach, wenn ich nach Hause fahren muss und all das vermissen werde. Ich übertreibe wirklich nicht wenn ich sage, dass ich hier meine zweite kleine Familie gefunden habe. Im Büro sind wir ein Team und helfen uns gegenseitig und mittags kochen und essen wir gemeinsam. Und selbst an den Abenden verbringen wir unsere Zeit gemeinsam, ob wir nun zusammen in den Club gehen und tanzen bis uns die Füsse weh tun, oder einfach nur vor dem Fernseher sitzen und auf der Couch chillen.
In der Firma gibt es verschiedene Abteilungen: CRM (Customer Relationship Management), Accounting oder die Übersetzungsabteilung, Marketing, Human Ressources und IT.
Aus vielen verschiedenen Ländern kommen Menschen hierher, um hier ein Praktikum zu absolvieren. Die meisten bleiben zwischen drei und sechs Monaten, um eine einmalige, erfreuliche und lehrreiche Erfahrung zu machen bevor sie wieder gehen. Die Zeit ist viel zu kurz und vergeht viel zu schnell in New Romney. Gern würde ich noch länger hier bleiben. Vor allem die Spaziergänge am Strand und die freundlichen Menschen, die man hier zurücklässt, werde ich vermissen.
Ich lerne hier sehr viel bei Internship-UK. Je mehr ich bereit bin zu geben, desto mehr kann ich auch für mich mitnehmen. Das meint nicht nur das rein fachliche Wissen, sondern auch die ganz persöhnlichen Erfahrungen, an denen man wächst und mit denen sich der eigenen Horizont erweitert.
Eines ist sicher: Das wird nicht das letzte Mal für mich hier in New Romney sein. Am liebsten würde ich für immer aus Berlin hierher ziehen und hier leben und arbeiten wollen. Träumen soll dem Menschen erlaubt sein. Und das wäre MEIN Traum.
Mein Vater arbeitete während meiner Kindheit in Ost-Berlin und ich besuchte ihn jeden Sommer mit meiner Mutter und meinen Geschwistern. Da mein Vater wonanders arbeiten musste vergingen 10 Jahre bis ich 1983 wieder nach Ost-Berlin kam.
Zu dieser Zeit arbeitete mein Vater wieder in Berlin und ich war inzwischen 19 Jahre alt. Leider hatte ich die deutsche Sprache verlernt, die ich als Kind so gut beherrschte. Ich konnte gerade mal "Hallo" und "Auf Wiedersehen" sagen.
Meinem Vater gelang es einen Studienplatz für mich an der Freien Universität (FU) West-Berlin zu finden. Allerdings musste ich zuerst das "Studien College" besuchen, dass mit dem deutschen Abitur vergleichbar ist, bevor ich direkt an der FU mit dem Studium anfangen konnte.
Ich lebte also in Ost-Berlin und studierte in West-Berlin. Es war nicht möglich meinen altmodischen Vater zu überreden, mir ein Zimmer in West-Berlin zu mieten, welches in der Nähe der FU lag. Also musste ich zwei Jahre lang - jeweils zwei Stunden - zwischen Ost- und Westberlin hin und her reisen.
Das Reisen gehörte also in der Vergangenheit zu meinem Leben und ich habe wirklich viel von der Welt gesehen. Viele Jahre lang hatte ich einen gut bezahlten Job, lebte in einer glücklichen Ehe und war zufrieden, mit dem was ich erreicht hatte.
Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich jedoch in den letzten Jahren geändert und es ist jetzt schwieriger geworden eine gute Festanstellung zu finden. Meine Versuche mich beruflich umzuorientieren, schlugen leider fehl. Letztendlich habe ich beschlossen, mich weiterzubilden, um mehr Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu haben.
Deshalb war es auch keine schwierige Entscheidung für mich, ein Praktikum in New Romney Kent/England zu machen. Dies ist ein Teil meines schulischen Programms an einer Schule namens BBQ, an der ich zur Zeit eine Weiterbildungsmaßnahme als Fremdsprachen-Korrespondentin mache. Dankenswerter Weise wird dieses Programm von der europäischen Union finanziert.
Ich war im Internet auf der Suche nach einem Praktikumsplatz und fand schnell Internship-UK. Ich kam nach New Romney um meine englischen Sprachkenntnisse zu verbessern und mich auf die bevorstehende Prüfung, die im Januar nächsten Jahres bei der IHK-Berlin stattfinden soll, vorzubereiten.
Jetzt bin ich mittlerweile die fünfte Woche hier in New Romney und denke schon jetzt über den Tag der Abreise nach, wenn ich nach Hause fahren muss und all das vermissen werde. Ich übertreibe wirklich nicht wenn ich sage, dass ich hier meine zweite kleine Familie gefunden habe. Im Büro sind wir ein Team und helfen uns gegenseitig und mittags kochen und essen wir gemeinsam. Und selbst an den Abenden verbringen wir unsere Zeit gemeinsam, ob wir nun zusammen in den Club gehen und tanzen bis uns die Füsse weh tun, oder einfach nur vor dem Fernseher sitzen und auf der Couch chillen.
In der Firma gibt es verschiedene Abteilungen: CRM (Customer Relationship Management), Accounting oder die Übersetzungsabteilung, Marketing, Human Ressources und IT.
Aus vielen verschiedenen Ländern kommen Menschen hierher, um hier ein Praktikum zu absolvieren. Die meisten bleiben zwischen drei und sechs Monaten, um eine einmalige, erfreuliche und lehrreiche Erfahrung zu machen bevor sie wieder gehen. Die Zeit ist viel zu kurz und vergeht viel zu schnell in New Romney. Gern würde ich noch länger hier bleiben. Vor allem die Spaziergänge am Strand und die freundlichen Menschen, die man hier zurücklässt, werde ich vermissen.
Ich lerne hier sehr viel bei Internship-UK. Je mehr ich bereit bin zu geben, desto mehr kann ich auch für mich mitnehmen. Das meint nicht nur das rein fachliche Wissen, sondern auch die ganz persöhnlichen Erfahrungen, an denen man wächst und mit denen sich der eigenen Horizont erweitert.
Eines ist sicher: Das wird nicht das letzte Mal für mich hier in New Romney sein. Am liebsten würde ich für immer aus Berlin hierher ziehen und hier leben und arbeiten wollen. Träumen soll dem Menschen erlaubt sein. Und das wäre MEIN Traum.
