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Friday, December 18

Abenteuer Praktikum
by
Stefanie @ Praktikum UK
on Fri 18 Dec 2009 11:07 GMT
In meiner Zeit hier in
New Romney habe ich festgestellt, dass ein Praktikum richtig
abenteuerlich sein kann.
Auch wenn England nicht
so besonders exotisch klingt, hält es doch die ein oder andere
Herausforderung bereit.
Alleine schon dass die
Autos auf der falschen Seite fahren: wer hat sich das ausgedacht? Und
vor allem, warum?
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich über die
Straße getraut habe. Jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit, habe
ich mich wieder dabei ertappt zuerst in die falsche Richtung zu
schauen und genau das Gleiche habe ich abends wieder getan. Aber
jetzt habe ich mich daran gewöhnt und kann gefahrlos die Straße
überqueren.
Dafür werde ich mich
in Deutschland vermutlich wundern wie seltsam alle fahren und kann
nur hoffen nicht überfahren zu werden.
Nachdem ich das
Verkehrsabenteuer bestanden hatte, warteten hier aber auch schon neue
Herausforderungen auf mich.
Vor meinem Praktikum
habe ich noch nie mit HTML gearbeitet oder irgendetwas in dieser
Richtung gelernt. Alles was über einen Text schreiben oder ein
bisschen im Internet surfen hinausgeht, war ein Buch mit sieben
Siegeln für mich. Und jetzt kann ich zaubern!
Ich kann Bilder in eine
Seite einfügen und wieder verschwinden lassen, Seiten verlinken und
sogar manche HTML-Probleme lösen ohne IT zur Hilfe rufen zu müssen.
Auch das war am Anfang
ein riesiges Abenteuer, aber durch jede Menge Fragen und Ratschläge
habe ich es geschafft zumindest einige der sieben Siegel zu brechen. 
Aber auch einfache
Alltagshandlungen können zu einem Abenteuer werden, zum Beispiel
wenn man für 30 Praktikanten kochen soll.
Damit wir in unserer
Mittagspause gut verpflegt sind, kochen immer zwei Praktikanten für
alle. Als ich das erste Mal gekocht habe, war ich doch etwas ratlos.
Was kocht man für so viele Praktikanten? Und noch viel wichtiger:
wie viel muss ich kochen um alle satt zu bekommen? Doch auch diese
Herausforderung konnten wir mit ein bisschen Hilfe lösen.
Dieses Prinzip zieht
sich als roter Faden durch mein Praktikum hier: es gibt immer neue
Herausforderungen, aber immer auch jemanden, den man um Rat fragen
kann.
- Stefanie aus Deutschland
Tuesday, December 15

Ein Praktikum in Großbritannien: langweilige Arbeit? Absolut nicht! Sondern eine ganz besondere Erfahrung….
by
Maria Elena
on Tue 15 Dec 2009 09:57 GMT
Hallo
Leute!!! Mein Name ist Maria Elena und ich habe mich dazu
entschlossen ein Praktikum in Großbritannien zu machen.
Wenn
man eine Entscheidung wie diese trifft, denken alle, dass man nach
London fahren möchte …..aber dieses Mal habe ich ein anderes Ziel
gewählt: New Romney, in Kent.
Als
ich in dieser kleinen Stadt angekommen bin, dachte ich, dass es sich
um ein typisches englisches Dorf handelt, wo nur englische Leute
wohnen: aber ich irrte mich dabei!!!
Ich
teile tatsächlich das Zimmer mit einem Mädchen, das aus einem sehr
sehr fernen Land kommt: Australien!!
Es
ist toll die Möglichkeit zu haben, so viele verschiedene Leute
kennenzulernen, vor allem in einer kleinen Stadt wie dieser, wo alles
nahe beieinander liegt, nicht nur Häuser und Geschäfte, sondern
auch menschliche Beziehungen.
Man
kann mit den eigenen Stärken und Schwächen den Anderen etwas geben
und lernt sich dadurch auch besser kennen.
Kulturelle
Vielfalt und Neugier: wenige, einfache Zutaten, um ein erfolgreiches
Rezept zu schreiben!
Es
ist nicht einfach, für uns alle, wegzufahren und ein ganz neues
Leben anzufangen, auch für wenige Monate: eine neue Realität, neue
Beziehungen, neue Entscheidungen und Herausforderungen. Meiner
Meinung nach, aber, lohnt es sich eine Erfahrung wie diese zu machen.
Und
meine? Ich bin seit dreizehn Tagen hier und vor zehn Tagen habe ich
mein Internship
als Übersetzerin begonnen, aber eigentlich bin ich: ein
italienisches Mädchen in England, das für den deutschen Blog
schreibt !(oder…versucht zu schreiben!)
Warum?
Weil ich seit vielen Jahren Deutsch studiert habe und als
Dolmetscherin mit der deutschen Sprache arbeitete: eine wichtige
Möglichkeit für mich, mein Deutsch zu verbessern...und freundliche
junge Leute kennenzulernen, die aus Deutschland kommen! :)
Also.....um
eine kurze Zusammenfassung zu machen: mit Australien in meinem
Zimmer, Deutschland, England, Frankreich, Belgien, USA, Kanada, usw.
im Büro
und Italien in meinem Herzen, habe ich die Welt in der Tasche ! ;)
Die
Antwort auf die Frage "Warum ein Praktikum?" ist jetzt
klar.
- Maria
Elena aus Italien
Monday, December 14

Auslandspraktikum in England: mehr dann eine Erfahrung dein Englisch zu verbessern
by
Chris @ Praktikum UK
on Mon 14 Dec 2009 19:17 GMT
Viele
meiner deutschen Kollegen machen ihr Praktikum in England aus dem
einfachen Grund ihr Englisch verbessern zu wollen. Logisch,
oder?
Aber
man macht ein Praktikum nicht nur um sein Englisch zu verbessern,
sondern aus anderen Gründen.
Alles
was du dir vorstellen kannst. Zum Beispiel, bei dem Unternehmen, bei
dem ich mein Praktikum mache, gibt es verschiedene
Praktikumsabteilungen: Marketing, Werbetexten, Webverwaltung,
Personalwesen (HR), Medien, Customer Relationship Management (CRM)
und Verkauf, und Übersetzung, um nur einige zu nennen.
Das heißt, man kann ein
Praktikum in seiner Studienrichtung absolvieren und gleichzeitig sein
Englisch verbessern. Wunderbar!
Oder?
Drei
Jahre zuvor habe ich ein Praktikum in München gemacht. Es war
perfekt für mich – ich konnte ein Praktikum absolvieren und
mein Deutsch verbessern.
Ich
habe mich für ein Praktikumsstelle bei Bavaria Film beworben, und zu
meiner Überraschung, habe ich es bekommen. Bevor ich nach
Deutschland gekommen bin, wurde mir von meinem Praktikumsbetreuer
erzählt, dass es die Möglichkeit gibt, dass ich für die
Aufnahmeleitung arbeiten werde, und dass ich mit dem Filmpersonal
für zwei Wochen in Schottland drehen würde.
Ich
war überglücklich! Ich erzählte meiner ganzen Familie und all
meinen Freunden von dieser Freudenbotschaft.
Aber
als ich in Deutschland angekommen bin, habe ich etwas anders
erfahren. Von dem Film, der in Schottland gedreht werden sollte, habe
ich nichts mehr gehört.
Als
ich bei Bavaria Film angekommen bin, war mein Kontakt nicht auf mein
Ankommen vorbereitet. Sie wühlte Papierhaufen durch, dann schaute
sie mich an und fragte:
“Aaaa,
irgend etwas mit der Kamera, oder der Aufnahmeleitung. Vielleicht
Beleuchtung.”
“Hm.
Also, komm Morgen zurück und dann sag ich dir, was ich für dich
gefunden habe.”
Am
nächsten Morgen saß ich wieder vor ihr.
Sie
sagt zu mir:
“Ich
habe eine Stelle für dich gefunden.”
“Wunderbar.”
“Du
wolltest in der Kostümabteilung arbeiten?”
“Ähhh.
Ja, ähm, ich meine, ich würde gern in der Kameraabteilung
arbeiten, oder in der Aufnahmeleitung. Aber wenn Sie sonst nichts
haben...”
“Wunderbar,
du kannst in zwei Wochen anfangen bei der Kostümabteilung.”
In
zwei Wochen?! In der Kostümabeilung?! Was ist mit dem Film
passiert, der in Schottland gedreht werden sollte?
Wegen
meiner Erwartungen, war ich sehr enttäuscht. Aber zumindest habe ich
mein Deutsch verbessert.
Nun
mache ich ein neues Praktikum in England. Ich weiß nicht, ob es
etwas mit meiner vorherigen Praktikumserfahrung zu tun hat, aber ich
bin mit meinem jetzigen Praktikum sehr viel zufriedener.
Nicht
nur, dass es kein Thema war in der Abteilung zu arbeiten, die ich
gewählt hatte, sondern es besteht auch die Möglichkeit zu wechseln,
wenn ich das möchte. Außerdem bekomme ich mehr Verantwortlichkeiten
und interessantere Aufgaben, als Kaffee zu holen.
Und
ich kann mein Englisch verbessern. ;)
-
Chris aus Kanada
Thursday, December 10

PMA – Positive Mental Attitude
by
Stefanie @ Praktikum UK
on Thu 10 Dec 2009 17:40 GMT
Für alle die sich
jetzt fragen, was in aller Welt PMA bedeuten soll, es handelt sich um
unsere Einstellung hier im Unternehmen. Wir gehen positiv an unsere
Arbeit heran und bringen insgesamt eine positive Einstellung mit, um
eine gute Atmosphäre zu haben.
Dafür gibt es zum
einen besondere Events, wie Kuchenpausen, frisch gepressten
Orangensaft oder andere kleine Leckereien, die uns eine kleine Pause
und gute Laune verschaffen.
Zum anderen gibt es
dafür tolle Kollegen, die immer für einen Spaß oder eine ungewollt
lustige Aktion gut sind.
So werden wir jeden
Morgen von einer französischen Praktikantin mit einem lauten “Good
Morning everybody” begrüßt.
Außerdem versucht sie
Deutsch zu lernen und die französische Aussprache ist einfach zu
drollig. Nach ein paar Minuten ist der ursprüngliche Satz nicht mehr existent und wurde von willkürlich gewählten, französischen Lauten ersetzt.
Aber natürlich gibt es
noch viel mehr Gelegenheiten zu lachen.
Zum Beispiel gab es
eine spontane Tanzstunde während wir auf das Mittagessen gewartet
haben; eine Praktikantin, die in Mexiko gelebt hat, versuchte einem
Praktikanten aus Frankreich Salsa bei zu bringen. Eine sehr lustige
Idee, die aber leider, auf Grund des fertigen Mittagessens, nie zu
Ende gebracht wurde.
Eine andere sehr
amüsante und PMA-förderliche Aktion sind unsere
“Überraschungsei-Partys”. Wir versammeln uns nach dem Mittagessen
um den Küchentisch und drehen die Uhr ein paar Jährchen zurück. Da
werden Raketen zusammengebastelt, Schiffe gebaut und Frösche
wetthüpfen gelassen. Und jedesmal sind wir mit einem breiten Grinsen
zurück an die Arbeit gegangen.
Ein besonders gutes PMA
Beispiel ist einer meiner französischen Kollegen. Er kann sich
geraume Zeit darüber kaputt lachen, dass das Wort “dejà-vu” im
Deutschen gebraucht wird. Insbesondere, dass es ein Substantiv ist,
fand er sehr belustigend. Ein für uns normales Wort hat also ein
enorm hohes Unterhaltungspotenzial hier.
So helfen wir uns alle
gegenseitig eine positive Einstellung zu bewahren, was unsere Arbeit
und auch den Alltag deutlich angenehmer gestaltet.
Und genau das macht ein Auslandspraktikum hier so spannend. Man arbeitet und lebt mit Menschen aus
verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen, was für sehr viel
Gesprächsstoff und eben auch sehr viele Lacher sorgt. Man lernt viel
über andere Sprachen und den Alltag in anderen Ländern, und auch
über die Personen, mit denen man seine Zeit verbringt.
- Stefanie aus Deutschland
Tuesday, December 8

Winter Wonderland in London
by
Stefanie @ Praktikum UK
on Tue 08 Dec 2009 18:29 GMT
Die Adventszeit hat
begonnen und damit, zumindest in Deutschland, auch die Zeit der
Weihnachtsmärkte. Man trifft sich dort zum bummeln, Geschenke
suchen, oder auch wegen der vielen Leckereien, denn schließlich
machen Crepes, Maronen oder heiße Schokolade den Weihnachtsmarkt
erst zu etwas Besonderem. Und genau das durften wir am Sonntag in
einer der schönsten Städte der Welt erleben.
Das Winter Wonderland
im Londoner Hyde Park ist wirklich einen Besuch wert!
Der Park ist festlich
beleuchtet, in den Bäumen hängen Lichterketten und von überall her duftet es nach verschiedenen Spezialitäten und es kommt richtig Weihnachtsstimmung auf.
Doch warum sollte man
einen Trip nach London machen, wenn es auch in anderen Städten
Weihnachtsmärkte gibt?
Die Antwort ist
einfach: Der Weihnachtsmarkt in London ist nicht einfach nur ein
Weihnachtsmarkt mit ein paar Buden, es gibt hier eine Eislaufbahn,
Achterbahnen, Karussels und sogar eine riesige Schneekugel, in die
man hineingehen kann.
Und das alles in der einzigartigen Atmosphere
des Hyde Parks!
Man kann Schlittschuh
laufen oder vom Riesenrad aus den einzigartigen Ausblick auf London
genießen. Danach kann man sich mit einer heißen Schokolade, oder
dem traditionellen Glühwein aufwärmen.
Auf dem “German Market”
gibt es typisch deutsches Essen, aber auch andere Leckerbissen, wie Crepes oder Waffeln. Außerdem gibt es das “Bavarian Village” mit einer Tanzfläche und Live Musik.
Auf diesem
Weihnachtsmarkt ist für jeden etwas dabei, ob man die weihnachtliche
Atmosphäre genießen, Achterbahn fahren oder tanzen gehen möchte.
Ein Trip nach London
lohnt sich auf jeden Fall und es ist wirklich ein Erlebnis diese
Mischung aus Weihnachtsmarkt und Kirmes zu besuchen!
- Stefanie aus Deutschland
Saturday, December 5

Andere Länder, andere Sitten
by
Stefanie @ Praktikum UK
on Sat 05 Dec 2009 12:05 GMT
Der ein oder andere mag
sich jetzt wundern, ob ich mit meinem Titel auf England anspiele,
aber nein, ich spreche über unsere holländischen Mitpraktikanten.
Für sie gibt es nämlich heute schon große Bescherung. In Holland
wird zwar auch Weihnachten gefeiert, Sinterklaas ist aber das
wichtigere und größere Fest. Deshalb saß meine Mitbewohnerin heute
morgen mit einem breiten Grinsen auf ihrem Bett und packte Geschenke
aus. Ich komme aus Deutschland und ich muss zugeben, ich wusste
nicht, dass Sinterklaas in Holland wichtiger ist als Weihnachten. So
lernt man hier noch eine Menge über andere Länder, die man gar
nicht so verschieden von seinem Heimatland eingeschätzt hätte.
Um aber auf das Fest
und meinen eigentlichen Ausgangspunkt zurück zu kommen, habe ich
erleichtert festgestellt, dass der schöne Brauch die Stiefel vor die
Tür zu stellen auch in Holland existiert. Dort beginnt er aber schon
Ende November, wenn Sinterklaas der Legende nach aus Spanien
angereist kommt. Allerdings werden die Stifel neben den Kamin
gestellt und Sinterklaas und der „Zwarte Piet“ reiten von Haus zu
Haus und werfen Süßigkeiten durch den Schornstein. Oder auch ein
Stückchen Kohle, wenn die Kinder nicht brav waren.
Was mir aber am besten
gefällt, ist dass alle an Sinterklaas nicht nur Geschenke bekommen,
sonder immer auch ein kleines Gedicht. Dieses Gedicht enthält
Anekdoten der beschenkten Person, kleine Missgeschicke und nimmt sie
liebevoll auf die Schippe.
Außerdem werden in
Holland gerne die Anfangsbuchstaben des Namens aus Schokolade
verschenkt. Da ich hier nichts Falsches erzählen wollte, habe ich
nachgelesen voher das kommt. Früher war es wohl Brauch, alle
Geschenke mit einem Laken zu bedecken und damit jeder wusste, welche
Geschenke für ihn bestimmt waren, wurden die Anfangsbuchstaben aus
Brotteig gebacken und auf die Geschenke gelegt. Da Buchstaben aus
Brotteig natürlich lange nicht so toll sind wie Buchstaben aus
Schokolade, erklärt sich der Wandel des Brauchs wohl von selbst.
Auch hier in New Romney
wurden wir von Sinterklaas mit typisch holländischen Süßigkeiten
bedacht.
Ein ganz besonderer Tag also, für jeden von uns!
- Stefanie aus Deutschland
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