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allenmax - Sat 10 Dec 2011 05:53 GMT 
survival artist - Mon 24 Oct 2011 17:07 BST 
My work experience - Mon 24 Oct 2011 15:47 BST 
Praktifant - Thu 06 Oct 2011 17:57 BST 
Julia Stegmaier - Fri 30 Sep 2011 17:50 BST 
View Article  Abenteuer Praktikum

In meiner Zeit hier in New Romney habe ich festgestellt, dass ein Praktikum richtig abenteuerlich sein kann.

Auch wenn England nicht so besonders exotisch klingt, hält es doch die ein oder andere Herausforderung bereit.

Alleine schon dass die Autos auf der falschen Seite fahren: wer hat sich das ausgedacht? Und vor allem, warum?

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich über die Straße getraut habe. Jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit, habe ich mich wieder dabei ertappt zuerst in die falsche Richtung zu schauen und genau das Gleiche habe ich abends wieder getan. Aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und kann gefahrlos die Straße überqueren. 

Dafür werde ich mich in Deutschland vermutlich wundern wie seltsam alle fahren und kann nur hoffen nicht überfahren zu werden.


Nachdem ich das Verkehrsabenteuer bestanden hatte, warteten hier aber auch schon neue Herausforderungen auf mich.


Vor meinem Praktikum habe ich noch nie mit HTML gearbeitet oder irgendetwas in dieser Richtung gelernt. Alles was über einen Text schreiben oder ein bisschen im Internet surfen hinausgeht, war ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Und jetzt kann ich zaubern! 

Ich kann Bilder in eine Seite einfügen und wieder verschwinden lassen, Seiten verlinken und sogar manche HTML-Probleme lösen ohne IT zur Hilfe rufen zu müssen.



praktika uk
 Auch das war am Anfang ein riesiges Abenteuer, aber durch jede Menge Fragen  und Ratschläge habe ich es geschafft zumindest einige der sieben Siegel zu brechen.


Aber auch einfache Alltagshandlungen können zu einem Abenteuer werden, zum Beispiel wenn man für 30 Praktikanten kochen soll.

Damit wir in unserer Mittagspause gut verpflegt sind, kochen immer zwei Praktikanten für alle. Als ich das erste Mal gekocht habe, war ich doch etwas ratlos. Was kocht man für so viele Praktikanten? Und noch viel wichtiger: wie viel muss ich kochen um alle satt zu bekommen? Doch auch diese Herausforderung konnten wir mit ein bisschen Hilfe lösen.


Dieses Prinzip zieht sich als roter Faden durch mein Praktikum hier: es gibt immer neue Herausforderungen, aber immer auch jemanden, den man um Rat fragen kann.


- Stefanie aus Deutschland

View Article  Ein Praktikum in Großbritannien: langweilige Arbeit? Absolut nicht! Sondern eine ganz besondere Erfahrung….

Hallo Leute!!! Mein Name ist Maria Elena und ich habe mich dazu entschlossen ein Praktikum in Großbritannien zu machen.


Wenn man eine Entscheidung wie diese trifft, denken alle, dass man nach London fahren möchte …..aber dieses Mal habe ich ein anderes Ziel gewählt: New Romney, in Kent.


Als ich in dieser kleinen Stadt angekommen bin, dachte ich, dass es sich um ein typisches englisches Dorf handelt, wo nur englische Leute wohnen: aber ich irrte mich dabei!!!


Ich teile tatsächlich das Zimmer mit einem Mädchen, das aus einem sehr sehr fernen Land kommt: Australien!!


Es ist toll die Möglichkeit zu haben, so viele verschiedene Leute kennenzulernen, vor allem in einer kleinen Stadt wie dieser, wo alles nahe beieinander liegt, nicht nur Häuser und Geschäfte, sondern auch menschliche Beziehungen.


Man kann mit den eigenen Stärken und Schwächen den Anderen etwas geben und lernt sich dadurch auch besser kennen.


Kulturelle Vielfalt und Neugier: wenige, einfache Zutaten, um ein erfolgreiches Rezept zu schreiben!


Es ist nicht einfach, für uns alle, wegzufahren und ein ganz neues Leben anzufangen, auch für wenige Monate: eine neue Realität, neue Beziehungen, neue Entscheidungen und Herausforderungen. Meiner Meinung nach, aber, lohnt es sich eine Erfahrung wie diese zu machen.


Und meine? Ich bin seit dreizehn Tagen hier und vor zehn Tagen habe ich mein Internship als Übersetzerin begonnen, aber eigentlich bin ich: ein italienisches Mädchen in England, das für den deutschen Blog schreibt !(oder…versucht zu schreiben!)


Warum? Weil ich seit vielen Jahren Deutsch studiert habe und als Dolmetscherin mit der deutschen Sprache arbeitete: eine wichtige Möglichkeit für mich, mein Deutsch zu verbessern...und freundliche junge Leute kennenzulernen, die aus Deutschland kommen! :)


Also.....um eine kurze Zusammenfassung zu machen: mit Australien in meinem Zimmer, Deutschland, England, Frankreich, Belgien, USA, Kanada, usw. im Büro und Italien in meinem Herzen, habe ich die Welt in der Tasche ! ;)


Die Antwort auf die Frage "Warum ein Praktikum?" ist jetzt klar.


- Maria Elena aus Italien


View Article  Auslandspraktikum in England: mehr dann eine Erfahrung dein Englisch zu verbessern

Viele meiner deutschen Kollegen machen ihr Praktikum in England aus dem einfachen Grund ihr Englisch verbessern zu wollen. Logisch, oder?


Aber man macht ein Praktikum nicht nur um sein Englisch zu verbessern, sondern aus anderen Gründen.


Alles was du dir vorstellen kannst. Zum Beispiel, bei dem Unternehmen, bei dem ich mein Praktikum mache, gibt es verschiedene Praktikumsabteilungen: Marketing, Werbetexten, Webverwaltung, Personalwesen (HR), Medien, Customer Relationship Management (CRM) und Verkauf, und Übersetzung, um nur einige zu nennen.


Das heißt, man kann ein Praktikum in seiner Studienrichtung absolvieren und gleichzeitig sein Englisch verbessern. Wunderbar!


Oder?


Drei Jahre zuvor habe ich ein Praktikum in München gemacht. Es war perfekt für mich – ich konnte ein Praktikum absolvieren und mein Deutsch verbessern.


Ich habe mich für ein Praktikumsstelle bei Bavaria Film beworben, und zu meiner Überraschung, habe ich es bekommen. Bevor ich nach Deutschland gekommen bin, wurde mir von meinem Praktikumsbetreuer erzählt, dass es die Möglichkeit gibt, dass ich für die Aufnahmeleitung arbeiten werde, und dass ich mit dem Filmpersonal für zwei Wochen in Schottland drehen würde.


Ich war überglücklich! Ich erzählte meiner ganzen Familie und all meinen Freunden von dieser Freudenbotschaft.


Aber als ich in Deutschland angekommen bin, habe ich etwas anders erfahren. Von dem Film, der in Schottland gedreht werden sollte, habe ich nichts mehr gehört.

Als ich bei Bavaria Film angekommen bin, war mein Kontakt nicht auf mein Ankommen vorbereitet. Sie wühlte Papierhaufen durch, dann schaute sie mich an und fragte:

praktikum


  • “Was für ein Praktikum willst du machen?”

  • “Aaaa, irgend etwas mit der Kamera, oder der Aufnahmeleitung. Vielleicht Beleuchtung.”

  • “Hm. Also, komm Morgen zurück und dann sag ich dir, was ich für dich gefunden habe.”

    Am nächsten Morgen saß ich wieder vor ihr.

  • Sie sagt zu mir:

  • “Ich habe eine Stelle für dich gefunden.”

  • “Wunderbar.”

  • “Du wolltest in der Kostümabteilung arbeiten?”

  • Ähhh. Ja, ähm, ich meine, ich würde gern in der Kameraabteilung arbeiten, oder in der Aufnahmeleitung. Aber wenn Sie sonst nichts haben...”

  • “Wunderbar, du kannst in zwei Wochen anfangen bei der Kostümabteilung.”

    In zwei Wochen?! In der Kostümabeilung?! Was ist mit dem Film passiert, der in Schottland gedreht werden sollte?


Wegen meiner Erwartungen, war ich sehr enttäuscht. Aber zumindest habe ich mein Deutsch verbessert.


Nun mache ich ein neues Praktikum in England. Ich weiß nicht, ob es etwas mit meiner vorherigen Praktikumserfahrung zu tun hat, aber ich bin mit meinem jetzigen Praktikum sehr viel zufriedener.


Nicht nur, dass es kein Thema war in der Abteilung zu arbeiten, die ich gewählt hatte, sondern es besteht auch die Möglichkeit zu wechseln, wenn ich das möchte. Außerdem bekomme ich mehr Verantwortlichkeiten und interessantere Aufgaben, als Kaffee zu holen.


Und ich kann mein Englisch verbessern. ;)


- Chris aus Kanada

View Article  PMA – Positive Mental Attitude

Für alle die sich jetzt fragen, was in aller Welt PMA bedeuten soll, es handelt sich um unsere Einstellung hier im Unternehmen. Wir gehen positiv an unsere Arbeit heran und bringen insgesamt eine positive Einstellung mit, um eine gute Atmosphäre zu haben.


Dafür gibt es zum einen besondere Events, wie Kuchenpausen, frisch gepressten Orangensaft oder andere kleine Leckereien, die uns eine kleine Pause und gute Laune verschaffen.

Zum anderen gibt es dafür tolle Kollegen, die immer für einen Spaß oder eine ungewollt lustige Aktion gut sind.

So werden wir jeden Morgen von einer französischen Praktikantin mit einem lauten “Good Morning everybody” begrüßt.


Außerdem versucht sie Deutsch zu lernen und die französische Aussprache ist einfach zu drollig. Nach ein paar Minuten ist der ursprüngliche Satz nicht mehr existent und wurde von willkürlich gewählten, französischen Lauten ersetzt.


Aber natürlich gibt es noch viel mehr Gelegenheiten zu lachen.


Zum Beispiel gab es eine spontane Tanzstunde während wir auf das Mittagessen gewartet haben; eine Praktikantin, die in Mexiko gelebt hat, versuchte einem Praktikanten aus Frankreich Salsa bei zu bringen. Eine sehr lustige Idee, die aber leider, auf Grund des fertigen Mittagessens, nie zu Ende gebracht wurde.



praktikum uk
Eine andere sehr amüsante und PMA-förderliche Aktion sind unsere “Überraschungsei-Partys”. Wir versammeln uns nach dem Mittagessen um den Küchentisch und drehen die Uhr ein paar Jährchen zurück. Da werden Raketen zusammengebastelt, Schiffe gebaut und Frösche wetthüpfen gelassen. Und jedesmal sind wir mit einem breiten Grinsen zurück an die Arbeit gegangen.


Ein besonders gutes PMA Beispiel ist einer meiner französischen Kollegen. Er kann sich geraume Zeit darüber kaputt lachen, dass das Wort “dejà-vu” im Deutschen gebraucht wird. Insbesondere, dass es ein Substantiv ist, fand er sehr belustigend. Ein für uns normales Wort hat also ein enorm hohes Unterhaltungspotenzial hier.


So helfen wir uns alle gegenseitig eine positive Einstellung zu bewahren, was unsere Arbeit und auch den Alltag deutlich angenehmer gestaltet.


Und genau das macht ein Auslandspraktikum hier so spannend. Man arbeitet und lebt mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen, was für sehr viel Gesprächsstoff und eben auch sehr viele Lacher sorgt. Man lernt viel über andere Sprachen und den Alltag in anderen Ländern, und auch über die Personen, mit denen man seine Zeit verbringt.


- Stefanie aus Deutschland

View Article  Winter Wonderland in London

Die Adventszeit hat begonnen und damit, zumindest in Deutschland, auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Man trifft sich dort zum bummeln, Geschenke suchen, oder auch wegen der vielen Leckereien, denn schließlich machen Crepes, Maronen oder heiße Schokolade den Weihnachtsmarkt erst zu etwas Besonderem.
Und genau das durften wir am Sonntag in einer der schönsten Städte der Welt erleben.


Das Winter Wonderland im Londoner Hyde Park ist wirklich einen Besuch wert!


Der Park ist festlich beleuchtet, in den Bäumen hängen Lichterketten und von überall her duftet es nach verschiedenen Spezialitäten und es kommt richtig Weihnachtsstimmung auf.


Doch warum sollte man einen Trip nach London machen, wenn es auch in anderen Städten Weihnachtsmärkte gibt?


Die Antwort ist einfach: Der Weihnachtsmarkt in London ist nicht einfach nur ein Weihnachtsmarkt mit ein paar Buden, es gibt hier eine Eislaufbahn, Achterbahnen, Karussels und sogar eine riesige Schneekugel, in die man hineingehen kann.


Und das alles in der einzigartigen Atmosphere des Hyde Parks!


Man kann Schlittschuh laufen oder vom Riesenrad aus den einzigartigen Ausblick auf London genießen. Danach kann man sich mit einer heißen Schokolade, oder dem traditionellen Glühwein aufwärmen.


Auf dem “German Market” gibt es typisch deutsches Essen, aber auch andere Leckerbissen, wie Crepes oder Waffeln. Außerdem gibt es das “Bavarian Village” mit einer Tanzfläche und Live Musik.


Auf diesem Weihnachtsmarkt ist für jeden etwas dabei, ob man die weihnachtliche Atmosphäre genießen, Achterbahn fahren oder tanzen gehen möchte.


Ein Trip nach London lohnt sich auf jeden Fall und es ist wirklich ein Erlebnis diese Mischung aus Weihnachtsmarkt und Kirmes zu besuchen!



- Stefanie aus Deutschland

View Article  Andere Länder, andere Sitten

praktikum uk: weihnachtsstumpf

Der ein oder andere mag sich jetzt wundern, ob ich mit meinem Titel auf England anspiele, aber nein, ich spreche über unsere holländischen Mitpraktikanten. Für sie gibt es nämlich heute schon große Bescherung. In Holland wird zwar auch Weihnachten gefeiert, Sinterklaas ist aber das wichtigere und größere Fest. Deshalb saß meine Mitbewohnerin heute morgen mit einem breiten Grinsen auf ihrem Bett und packte Geschenke aus. Ich komme aus Deutschland und ich muss zugeben, ich wusste nicht, dass Sinterklaas in Holland wichtiger ist als Weihnachten. So lernt man hier noch eine Menge über andere Länder, die man gar nicht so verschieden von seinem Heimatland eingeschätzt hätte.


Um aber auf das Fest und meinen eigentlichen Ausgangspunkt zurück zu kommen, habe ich erleichtert festgestellt, dass der schöne Brauch die Stiefel vor die Tür zu stellen auch in Holland existiert. Dort beginnt er aber schon Ende November, wenn Sinterklaas der Legende nach aus Spanien angereist kommt. Allerdings werden die Stifel neben den Kamin gestellt und Sinterklaas und der „Zwarte Piet“ reiten von Haus zu Haus und werfen Süßigkeiten durch den Schornstein. Oder auch ein Stückchen Kohle, wenn die Kinder nicht brav waren.


Was mir aber am besten gefällt, ist dass alle an Sinterklaas nicht nur Geschenke bekommen, sonder immer auch ein kleines Gedicht. Dieses Gedicht enthält Anekdoten der beschenkten Person, kleine Missgeschicke und nimmt sie liebevoll auf die Schippe.


Außerdem werden in Holland gerne die Anfangsbuchstaben des Namens aus Schokolade verschenkt. Da ich hier nichts Falsches erzählen wollte, habe ich nachgelesen voher das kommt. Früher war es wohl Brauch, alle Geschenke mit einem Laken zu bedecken und damit jeder wusste, welche Geschenke für ihn bestimmt waren, wurden die Anfangsbuchstaben aus Brotteig gebacken und auf die Geschenke gelegt. Da Buchstaben aus Brotteig natürlich lange nicht so toll sind wie Buchstaben aus Schokolade, erklärt sich der Wandel des Brauchs wohl von selbst.


Auch hier in New Romney wurden wir von Sinterklaas mit typisch holländischen Süßigkeiten bedacht.


Ein ganz besonderer Tag also, für jeden von uns!


- Stefanie aus Deutschland