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Monday, November 30

Abschied aus New Romney
by
Birgit@Praktikum Uk
on Mon 30 Nov 2009 12:41 GMT
Heute ist mein letzter
Arbeitstag im Rahmen meines Praktikums und zu wissen, dass ich New
Romney morgen verlassen werde, hinterlässt ein mulmiges Gefühl in
meiner Magengrube.
Als ich hierher
gekommen bin, sind mir zwei Monate ewig vorgekommen. Zwei Monate in
einer kleinen Stadt an der Küste Englands mit fremden Menschen und
viel Arbeit. Doch die Zeit ist wie im Fluge vergangen und die zwei
Monate sind mir wie zwei Wochen vorgekommen!
Ich nehme viel aus New
Romney mit – unter anderem einen wahnsinnig vollen Koffer, weil
Ashford und London mir zu viele Shoppingmöglichkeiten geboten haben.
Ich habe sehr viel
gelernt. An meinem ersten Tag sind mir all die HTML Codes mit denen
wir jeden Tag arbeiten wie chinesische Schriftzeichen vorgekommen,
jetzt ist die Arbeit mit ihnen völlig selbstverständlich. Ich habe
einen Einblick in den Bereich Marketing bekommen, gelernt, worauf man
beim Erstellen einer Homepage achten muss und wie man ein Produkt am
besten verkaufen kann. Ich kann also zufrieden auf meine Zeit hier
zurückblicken und sicher sein, dass mein Praktikum seinen Zweck
erfüllt hat.
Seit einer Woche
fragen mich alle, ob ich mich auf zu Hause freue, aber die Antwort
darauf fällt mir nicht so leicht. Natürlich freue ich mich auf
meine Familie und meine Freunde, aber nach Hause zu fahren heißt
auch, mich von all den wundervollen Menschen zu verabschieden, die
ich hier kennengelernt habe. Und dieser Teil ist wohl der
schwierigste an diesem ganzen Praktikum! Schwieriger als jeden Morgen
aufzustehen, schwieriger als mit HTML Codes zu arbeiten auf jeden
Fall schwieriger als sich in einer komplett neuen Umgebung
einzuleben. Zwei Monate scheinen auf den ersten Blick eine kurze Zeit
zu sein, doch zwei Monate reichen, um wundervolle Freundschaften zu
schließen, die man nur ungern zurücklässt.
All diese wundervollen
Freundschaften sind auch der Grund dafür, dass ich New Romney in
etwa 24 Stunden verlasse und trotzdem noch nicht gepackt habe –
Abschiedsparties hatten Vorrang und Koffer packen ist bei weitem
nicht so lustig wie Parties zu feiern.
Und auch diese werde
ich vermissen!
- Birgit aus Österreich
Friday, November 27

Ein Witz
by
Chris @ Praktikum UK
on Fri 27 Nov 2009 15:50 GMT
Ein
Bär, ein Löwe und ein Schwein treffen sich.
Der
Bär sagt: “Wenn ich brülle, zittert der ganze Wald vor Angst.”
Der
Löwe sagt: “Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor
Angst.”
Darauf
das Schwein: “Ha, ich brauch nur zu husten und der ganze Planet
scheißt sich in die Hose!”
Es
ist gut, über die Schweinegrippe zu lachen. Oft haben wir Angst vor
etwas, was möglicherweise gefährlich geworden sein könnte.
Natürlich finden wir es nicht lustig ist, wenn wir zum ersten Mal
mit dieser Sache konfrontiert werden. Erst „scheißen wir in die
Hose“, dann suchen wir eine Lösung.
Was
unser Angst vor der Schweinegrippe am meisten dämpfte, war wohl der
Medienrummel. Wir haben alle so eine apokalyptische Seuche erwartet,
dass wir alle darüber gelacht haben, als nichts davon passiert ist
(an dieser Stelle klopfe ich auf Holz).
Ob
Schweinegrippe nur Medienrummel ist, ist egal. Was wir wissen ist,
dass es ein Problem gab (Schweinegrippe) und dass die Vereinten
Nationen Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat, die eine
mögliche Seuche abgewendet haben.
Das
gilt nicht nur für weltweit lebensbedrohende Gefahren, sondern auch
für die Ökonomie. Vielleicht ist die Ökonomie schlimm geworden,
aber mit ein bisschen Vorsicht, können die Folgeerscheinungen
abgewendet werden. Es gibt mehr Möglichkeiten,
die Wirtschaftskrise zu überleben, als Witze darüber zu reißen.
- Chris aus Kanada
Saturday, November 21

Leben am Ende der Schlange
by
Birgit@Praktikum Uk
on Sat 21 Nov 2009 15:10 GMT
Also,
warum mein Chef mich als DaF-ler (Deutsch als Fremdsprachler) mit
diesem Blog beauftragt hat, werde ich nie wissen. Besonders weil es
MuttersprachlerInnen unter meinen Kollegen gibt, die ihn bestimmt
flüssiger schrieben könnten. Tja, aber so ist es in England – man
fährt dort ja auch auf der linken Seite der Straße.
Heute
schreibe ich kurz über die Gründe meiner Entscheidung, ein
Praktikum in England zu machen. Aber zuerst möchte ich einen
wichtigen Teil meines Alltags beschreiben – den Ablauf der
Mahlzeiten.
Jeden
Tag bereiten ein paar Praktikanten das Mittagessen zu. Wie viele
junge Menschen, sind wir wahnsinnig hungrig, wenn es endlich fertig
ist – deshalb gibt es einen regelrechten Ansturm auf die Küche.
Der Grund dafür? Wie im Dschungel müssen diejenigen, die zuletzt
kommen, für sich selbst sorgen, meistens bleibt für sie nämlich
nichts übrig. Darum sollten sich die Köche kümmern, aber wenn
einige Leute zu viel nehmen, wer trägt dann die Schuld? Heute gab es
zum Glück genug und ich habe gute Laune – doch wer weiß wie es
morgen sein wird!
Und
hier setze ich deine Ansicht durch. Als ich meine Schule 2008
abschloss, erwartete niemand, dass die Weltökonomie in einem Jahr
zusammenbrechen wird. Im Jahr 2008 gab es bestimmt Mittagessen –
doch heute...
Also,
ich hatte drei Möglichkeiten: für ein Magisterstudium bewerben;
einen Job suchen, der mit meinem Studium überhaupt nichts zu tun hat
ist; oder ein Praktikum machen.
Ich
habe für eine lange Zeit die erste Möglichkeit in Betracht gezogen,
aber ich fand es schwer, eine Karriere aufzubauen, da ich keine
praktische Erfahrung habe. Außerdem fand ich es schwer, einen
Traumjob zu finden, oder wenigstens einen Job, der mit meinem Studium
verbunden ist, weil ich keine Berufserfahrung hatte . Ich konnte ohne
Erfahrung in meiner Fachrichtung keinen Job finden, doch ohne Job
auch keine Berufserfahrung sammeln. Das ist eine Zwickmühle.
Die
Lösung? Ich habe das Praktikum gewählt. Es stimmt, dass ich nichts
verdiene, aber ich lerne etwas in meinem Berufsfeld und bekomme die
Erfahrung, die ich brauche, um Karriere zu machen.
Vielleicht
ist unsere Generation am Ende der Schlange, aber das heißt nicht,
dass wir keine Alternativen haben. Erweitern Sie Ihren Horizont!
-
Chris aus Kanada
Tuesday, November 17

10 Dinge, die ein Praktikum bei Studios 92 zu einer einzigartigen Erfahrung machen – auf persönlicher und professioneller Ebene!
by
Chris @ Praktikum UK
on Tue 17 Nov 2009 09:24 GMT
10 Dinge, die ein
Praktikum bei Studios 92 zu einer einzigartigen Erfahrung machen –
auf persönlicher und professioneller Ebene!
1.
Ein Praktikum bei
Studios 92 eröffnet einem viele Möglichkeiten. Hier bekommt man
Aufgaben, die viel Verantwortung verlangen und einen fordern, man
kann das an der Uni oder der Fachhochschule Erlernte anwenden und
außerdem viel Neues lernen. 2. Man lernt sich
selbst besser kennen. In New Romney arbeitet man in einem großen
Team, die Arbeit des einen hängt von der Arbeit des anderen ab und
Leute verlassen sich darauf, dass man seine Arbeit so gut wie
möglich erledigt. In einer solchen Situation lernt man viel über
sich selbst, man findet heraus, wie man sich in ein Team einfügen
kann, wie man mit einer Hierarchie umgeht und wie man auf Kritik und
auch auf Lob reagiert.
3. Man verbessert
sein Englisch. Englisch ist die einzige zugelassene Sprache in den
Büroräumen, und das ist auch gut so. So versteht jeder, worüber
gesprochen wird, und man hört tagtäglich Worte, die man zuvor
nicht gekannt hat, jetzt aber in seinen Wortschatz aufnehmen kann.
4. Man bekommt einen
Einblick in andere Berufsfelder. Während eines Praktikums lernt man
nicht nur viel in seinem eigenen Feld, sondern auch in anderen
Bereichen. Ich mache mein Praktikum hier als Übersetzerin, habe
aber sehr viel über Marketing und auch über HTML gelernt.
5. Man lernt Menschen
kennen, die man in seinem “normalen Leben” nie getroffen hätte.
Ich habe in New Romney viele interessante Menschen kennengelernt
und mit ihnen nicht nur gearbeitet, sondern auch viel gelacht - eine
Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
6.
Man lernt andere
Kulturen kennen. In New Romney arbeitet man mit einem international
Team und lernt die Kulturen verschiedener Länder kennen, eine
Möglichkeit, die man sonst kaum hat. Und das alles auf
interessante Art und Weise! Wienerschnitzel wird gekocht um die
Sehnsucht nach heimischem Essen zu stillen und um Kollegen aus
anderen Ländern dieses köstliche Gericht schmackhaft zu machen,
wir lachen über Namen, die Bewohner des einen Landes den Bewohnern
des anderen Landes geben und lernen neue Sprachen.
7.
Man lernt das Land
kennen. Die Event-Abteilung organisiert Ausflüge zu Plätzen, die
man wirklich gesehen haben sollte, wenn man in England gelebt hat.
8. Leute fragen
einen, ob alles in Ordnung ist, nur weil man nicht so gesprächig ist wie
sonst oder sich nicht gut fühlt. Und allein diese Frage hilft
einem, sich sofort wieder besser zu fühlen, einfach weil man sieht,
dass andere Leute sich um einen kümmern.
9. PMA! PMA steht für
Positive Mental Attitude, was nichts anderes bedeutet, als dass das
Management erwartet, dass man eine positive Einstellung gegenüber
seiner Arbeit und gegenüber seinen Kollegen hat. So herrscht eine
gute Atmosphäre in den Büros. PMA zu verbreiten ist leicht – es
ist schon viel Wert, wenn man seine Kollegen kurz anlächelt und
sich erkundigt, wie es ihnen geht. Und wenn man eine große Ladung
PMA braucht, gibt es immer noch den eigens entwickelten PMA-Tanz
oder das tanzende Küken im Marketing-Büro, das noch jeden zum
Lachen gebracht hat.
10. Jemand bietet
einem Süßigkeiten an, einfach so.
- Birgit aus Österreich
Monday, November 16

Praktikum im Ausland – Warum?
by
Chris @ Praktikum UK
on Mon 16 Nov 2009 09:47 GMT
Dein
Traum war es schon immer im Ausland zu leben und zu arbeiten?
Du
willst deine Englischkenntnisse anwenden und verbessern?
Du
willst Berufserfahrung im Ausland sammeln?
Dann
bist du bei internship-uk.com in New Romney an der richtigen Stelle.
Als
ich hier ankam, war ich sehr erfreut über die Freundlichkeit und
Hilfsbereitschaft meiner Kollegen. Bei internship-uk arbeitest du in
einem multikulturellen Team in dem jeder seine eigene Persönlichkeit
einbringt, was zu einem außergewöhnlichen und einzigartigen Mix
führt. Mein großer Wunsch ist es meine Englischkenntnisse
aufzubessern und Berufserfahrung im Ausland zu sammeln. Außerdem
möchte ich mehr über das Online-Marketing lernen.
Ich
bin davon überzeugt, dass ich mit dem
Praktikum in New Romney die richtige Wahl getroffen habe.
- Jan aus Deutschland

Marketing-Workshop
by
Chris @ Praktikum UK
on Mon 16 Nov 2009 09:31 GMT
Jeden
Freitagnachmittag findet ein Workshop, welcher sich aus mehreren
Sitzungen zusammensetzt, für alle Praktikanten des Unternehmens
statt. Thema des aktuellen Workshops ist das „Inbound Marketing“.
Zu
Beginn des Workshops sprachen wir über die verschiedenen Arten von
Online-Werbung (Banner, Pop-ups, Pay-per-click etc.) und deren Vor-
und Nachteile.
Im
Anschluss diskutierten wir über die zwei Ziele einer Webseite:
traffic and conversion
Wie
ist es möglich, mehr Kunden auf eine Webseite zu locken und wie kann
man diese am besten unterhalten? Ryan, der Leiter des Workshops,
erläuterte uns zehn Tipps zur Kundengewinnung und Kundenbindung.
Nach
der Diskussion wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe
hatte zum Ziel, ein von ihr selbst ausgewähltes Produkt mithilfe
eines adäquaten Internetauftritts und einer geeigneten
Marketing-Strategie, verkaufsfähig zu präsentieren.
In
Anwesenheit des Geschäftsführers Dino stellten die Gruppen ihre
Ergebnisse vor. Dino
und Ryan richteten unmittelbar danach Fragen an die Gruppe und gaben
ein qualifiziertes Feedback ab.
Ich
konnte viel aus dem Workshop mitnehmen und mein Wissen im
Themengebiet „Online Marketing“ erweitern.
- Jan aus Deutschland
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