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View Article  Bericht, "die Zweite":)
Da mein letzter Blogeintrag fälschlicherweise unter Jannikes Namen veröffentlich wurde, hoffe ich, dass es diesmal klappt. :)

So, nun komme ich aber zum neuen Lesestoff :)
 

Wie ist die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen und was werden meine Aufgaben sein? Das waren die beiden Fragen, die mich vor Beginn meines Praktikums in New Romney am meisten beschäftigt haben.

Praktikum in England


Als erste Entwarnung kann ich Euch mitteilen, dass es lockerer zugeht als in Deutschland. Der Hierarchiegedanke ist nicht so stark ausgeprägt wie in der schönen Heimat. Ihr könnt alle Mitarbeiter und auch die Vorgesetzten mit „Du“ ansprechen, so viele Möglichkeiten gibt es ja auch in der englischen Sprache nicht:)

Unter der Prämisse, dass man einen gewissen Respekt aufrechterhält, herrscht hier eine sehr familiäre und freundliche Atmosphäre.

Jeder Praktikant arbeitet selbständig und -keine Angst- Blumen gießen oder Kaffee kochen ist nicht Bestandteil eures Praktikums in New Romney ;-).

Während eurer Arbeitszeiten und auch danach steht euch eine Küche zur Verfügung, in der Ihr euch selbst versorgen könnt. Die Auswahl ist vielfältig und es ist für jeden Etwas dabei. Ich persönlich hatte so meine Zweifel, weil ich nicht alles esse, aber ich konnte mich bisher nicht beschweren.


Damit Euch nach der Arbeit nicht langweilig wird, haben wir eine Eventmarketingabteilung, die verschiedene Sachen organisiert. Mal werden Reisen nach London oder Stonehenge angeboten, mal geht es ein paar Tage nach Dublin, Kinobesuche, Partys und auch Clubbingabende finden statt.


Langweilig wird euch folglich nicht :)


Adios:)


 

View Article  Moin! :)

Ich sag dann doch noch mal kurz Hallo .

Vor einigen Tagen bin ich in dem kleinen schönen Örtchen New Romney angekommen. Nach einer wirklich katastrophalen Anreise aufgrund des Schnees -mein Flug aus Dortmund hatte fast 5 Stunden Verspätung- bin ich ziemlich spät am Abend in New Romney eingetrudelt, um mein Praktikum in England zu starten.

Praktikum New Romney
Dennoch wurde ich dank meiner netten Mitbewohner in der 71 Little Stone Road herzlich Willkommen geheißen.

Das Haus, in dem ich wohne, ist durchaus schön. Es wohnen mehrere Nationalitäten unter einem Dach, was natürlich sehr gut ist, um die anderen Kulturen kennen zu lernen. In Terranova (so heißt das Haus, in dem ich wohne) leben Franzosen, Italiener & Niederländer.

Terranova ist eines der 5 Häuser, in denen die Praktikanten untergebracht sind. Während eures Praktikums werdet ihr unglaublich viele Bekanntschaften machen und mit Sicherheit auch einige Freundschaften schließen.

Im Büroalltag trifft man unter anderem auch auf Muttersprachler mit starkem englischen Akzent, den ich aber sehr gerne höre. Das britische Englisch unterscheidet sich aber dann doch von dem Englisch, dass man in Deutschland im Kino hört.


Gestern haben wir auf unserem nagelneuen 127cm  Fernseher die „nackte Kanone“ angeschaut. Es war wirklich lustig, weil jeder den Film zuvor entweder auf italienisch, französisch, deutsch oder niederländisch gesehen hat. Diesen Film gemeinsam auf Englisch anzugucken, war ein Erlebnis.


Die Innenstadt von New Romney ist auch sehr schön. Es ist eine typisch englische Kleinstadt mit viel Charakter. Man findet einen Metzger, einen kleinen Postladen, einen Supermarkt und damit man sich auch wie Zuhause fühlt, gibt es auch einen Niederlassung von Spar.


Wenn Ihr euch für ein Praktikum hier in New Romney entscheidet, dann vergesst eure Badesachen nicht, New Romney liegt nämlich direkt am Meer!


So, ich denke das war für meinen ersten Blogeintrag genug. Ich bin noch bis Mitte August hier, wenn Ihr Euch beeilt, dann sehen wir uns eventuell ja mal von Angesicht zu Angesicht.

 
View Article  Abschiede und neue Gesichter

Bei einem Praktikum hier in New Romney lernt man sehr viele Leute aus den verschiedensten Ländern kennen und schließt sehr schnell neue Freundschaften. So gibt es für neue Praktikanten immer ein besonderes Willkommensevent, wie zum Beispiel einen Pizza-Abend, Crepes oder auch French Toast. Unsere Eventleute denken sich immer etwas Schönes (und in den meisten Fällen auch Leckeres) aus, um unseren Neuen den Start zu erleichtern.


Natürlich sind auch alle anderen Leute hier begeistert wenn es Pizza oder Pfannkuchen gibt und da wir diese Events auch vorbereiten, bieten sie eine gute Gelegenheit sich weiter kennen zu lernen.


Also fühlen sich unsere neuen Praktikanten willkommen und die anderen bekommen etwas besonders leckeres zu essen, was eindeutig eine win/win – Situation darstellt!


Allerdings verlassen uns auch immer wieder Menschen, mit denen wir zusammengearbeitet und gelebt haben und man stellt erstaunt fest, wie gut man Menschen in sehr kurzer Zeit kennen und schätzen lernen kann. Natürlich gibt es – entsprechend der Willkommensparty – auch eine Abschiedsparty für unsere Mitpraktikanten, die sehr oft auch zu Freunden geworden sind. Jeder von ihnen soll eine kleine Abschiedsrede halten, was zu sehr viel Erheiterung führen kann. Da werden alle Anekdoten ausgepackt, die man hier erlebt hat und nicht selten gibt es ein paar Tränen. Meistens sind es Lachtränen, aber der ein oder andere hat auch schon ein paar Tränchen vergossen, weil ein guter Freund nach Hause geht.


Das ist das Besondere an diesem Praktikum, man findet neue Freunde und lebt, arbeitet und feiert mit ihnen zusammen. Besser kann es kaum werden ... oder?



- Stefanie aus Deutschland
View Article  Abenteuer Praktikum

In meiner Zeit hier in New Romney habe ich festgestellt, dass ein Praktikum richtig abenteuerlich sein kann.

Auch wenn England nicht so besonders exotisch klingt, hält es doch die ein oder andere Herausforderung bereit.

Alleine schon dass die Autos auf der falschen Seite fahren: wer hat sich das ausgedacht? Und vor allem, warum?

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich über die Straße getraut habe. Jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit, habe ich mich wieder dabei ertappt zuerst in die falsche Richtung zu schauen und genau das Gleiche habe ich abends wieder getan. Aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und kann gefahrlos die Straße überqueren. 

Dafür werde ich mich in Deutschland vermutlich wundern wie seltsam alle fahren und kann nur hoffen nicht überfahren zu werden.


Nachdem ich das Verkehrsabenteuer bestanden hatte, warteten hier aber auch schon neue Herausforderungen auf mich.


Vor meinem Praktikum habe ich noch nie mit HTML gearbeitet oder irgendetwas in dieser Richtung gelernt. Alles was über einen Text schreiben oder ein bisschen im Internet surfen hinausgeht, war ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Und jetzt kann ich zaubern! 

Ich kann Bilder in eine Seite einfügen und wieder verschwinden lassen, Seiten verlinken und sogar manche HTML-Probleme lösen ohne IT zur Hilfe rufen zu müssen.



praktika uk
 Auch das war am Anfang ein riesiges Abenteuer, aber durch jede Menge Fragen  und Ratschläge habe ich es geschafft zumindest einige der sieben Siegel zu brechen.


Aber auch einfache Alltagshandlungen können zu einem Abenteuer werden, zum Beispiel wenn man für 30 Praktikanten kochen soll.

Damit wir in unserer Mittagspause gut verpflegt sind, kochen immer zwei Praktikanten für alle. Als ich das erste Mal gekocht habe, war ich doch etwas ratlos. Was kocht man für so viele Praktikanten? Und noch viel wichtiger: wie viel muss ich kochen um alle satt zu bekommen? Doch auch diese Herausforderung konnten wir mit ein bisschen Hilfe lösen.


Dieses Prinzip zieht sich als roter Faden durch mein Praktikum hier: es gibt immer neue Herausforderungen, aber immer auch jemanden, den man um Rat fragen kann.


- Stefanie aus Deutschland

View Article  PMA – Positive Mental Attitude

Für alle die sich jetzt fragen, was in aller Welt PMA bedeuten soll, es handelt sich um unsere Einstellung hier im Unternehmen. Wir gehen positiv an unsere Arbeit heran und bringen insgesamt eine positive Einstellung mit, um eine gute Atmosphäre zu haben.


Dafür gibt es zum einen besondere Events, wie Kuchenpausen, frisch gepressten Orangensaft oder andere kleine Leckereien, die uns eine kleine Pause und gute Laune verschaffen.

Zum anderen gibt es dafür tolle Kollegen, die immer für einen Spaß oder eine ungewollt lustige Aktion gut sind.

So werden wir jeden Morgen von einer französischen Praktikantin mit einem lauten “Good Morning everybody” begrüßt.


Außerdem versucht sie Deutsch zu lernen und die französische Aussprache ist einfach zu drollig. Nach ein paar Minuten ist der ursprüngliche Satz nicht mehr existent und wurde von willkürlich gewählten, französischen Lauten ersetzt.


Aber natürlich gibt es noch viel mehr Gelegenheiten zu lachen.


Zum Beispiel gab es eine spontane Tanzstunde während wir auf das Mittagessen gewartet haben; eine Praktikantin, die in Mexiko gelebt hat, versuchte einem Praktikanten aus Frankreich Salsa bei zu bringen. Eine sehr lustige Idee, die aber leider, auf Grund des fertigen Mittagessens, nie zu Ende gebracht wurde.



praktikum uk
Eine andere sehr amüsante und PMA-förderliche Aktion sind unsere “Überraschungsei-Partys”. Wir versammeln uns nach dem Mittagessen um den Küchentisch und drehen die Uhr ein paar Jährchen zurück. Da werden Raketen zusammengebastelt, Schiffe gebaut und Frösche wetthüpfen gelassen. Und jedesmal sind wir mit einem breiten Grinsen zurück an die Arbeit gegangen.


Ein besonders gutes PMA Beispiel ist einer meiner französischen Kollegen. Er kann sich geraume Zeit darüber kaputt lachen, dass das Wort “dejà-vu” im Deutschen gebraucht wird. Insbesondere, dass es ein Substantiv ist, fand er sehr belustigend. Ein für uns normales Wort hat also ein enorm hohes Unterhaltungspotenzial hier.


So helfen wir uns alle gegenseitig eine positive Einstellung zu bewahren, was unsere Arbeit und auch den Alltag deutlich angenehmer gestaltet.


Und genau das macht ein Auslandspraktikum hier so spannend. Man arbeitet und lebt mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen, was für sehr viel Gesprächsstoff und eben auch sehr viele Lacher sorgt. Man lernt viel über andere Sprachen und den Alltag in anderen Ländern, und auch über die Personen, mit denen man seine Zeit verbringt.


- Stefanie aus Deutschland

View Article  Winter Wonderland in London

Die Adventszeit hat begonnen und damit, zumindest in Deutschland, auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Man trifft sich dort zum bummeln, Geschenke suchen, oder auch wegen der vielen Leckereien, denn schließlich machen Crepes, Maronen oder heiße Schokolade den Weihnachtsmarkt erst zu etwas Besonderem.
Und genau das durften wir am Sonntag in einer der schönsten Städte der Welt erleben.


Das Winter Wonderland im Londoner Hyde Park ist wirklich einen Besuch wert!


Der Park ist festlich beleuchtet, in den Bäumen hängen Lichterketten und von überall her duftet es nach verschiedenen Spezialitäten und es kommt richtig Weihnachtsstimmung auf.


Doch warum sollte man einen Trip nach London machen, wenn es auch in anderen Städten Weihnachtsmärkte gibt?


Die Antwort ist einfach: Der Weihnachtsmarkt in London ist nicht einfach nur ein Weihnachtsmarkt mit ein paar Buden, es gibt hier eine Eislaufbahn, Achterbahnen, Karussels und sogar eine riesige Schneekugel, in die man hineingehen kann.


Und das alles in der einzigartigen Atmosphere des Hyde Parks!


Man kann Schlittschuh laufen oder vom Riesenrad aus den einzigartigen Ausblick auf London genießen. Danach kann man sich mit einer heißen Schokolade, oder dem traditionellen Glühwein aufwärmen.


Auf dem “German Market” gibt es typisch deutsches Essen, aber auch andere Leckerbissen, wie Crepes oder Waffeln. Außerdem gibt es das “Bavarian Village” mit einer Tanzfläche und Live Musik.


Auf diesem Weihnachtsmarkt ist für jeden etwas dabei, ob man die weihnachtliche Atmosphäre genießen, Achterbahn fahren oder tanzen gehen möchte.


Ein Trip nach London lohnt sich auf jeden Fall und es ist wirklich ein Erlebnis diese Mischung aus Weihnachtsmarkt und Kirmes zu besuchen!



- Stefanie aus Deutschland